Trauerwanderung 12.06.2016

 

Trauerwanderung

Die nächste Trauerwanderung vom Verein Hospiz-Hecklingen e.V. findet am Sonntag, 12. Juni statt. Die Wanderung bietet eine Möglichkeit, miteinander unterwegs zu sein mit anderen Menschen in ähnlicher Situation. Beim Wandern in der Natur und im Austausch mit den anderen kann neuer Mut und Kraft geschöpft werden.

Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Parkplatz bei der Madonnenskulptur, halbe Strecke zwischen Weisweil und Rheinparkplatz.

Die Wanderstrecke ist ca. 6-7 km lang, gutes Schuhwerk ist zu empfehlen.

Weitere Information unter 076448961

 

 

 

Einladung zur Mitgliederversammlung

Wir laden herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung ein am Montag, den 18. April 2016 um 19.00 Uhr im Saal des Gemeidnehauses St. Andreas in Hecklingen.

 

Tagesordnungspunkte

1. Begrüßung

2. Tätigkeitsbericht

3. Bericht deer Rechnerin

4. Bericht der Kassenprüfer

5. Entlastung des Vorstandes

6. Satzungänderung

7. Vergütung des Zeitaufwandes für die Vertretung der Koordinatorin

8. Verabschiedung von Bernhard Meier-Hug und Ferdinand Jörger

9. Wahlen zum Vorstand

10. Wahl der Kassenprüfer

11. Verschiedenes, Wünsche und Anträge

 

Im Anschluß an den formalen Teil der Versammlung, ca. 20.00 Uhr, folgt ein Vortrag zu dem wir auch herzlich einladen:

"Kann eine gute Palliativmedizin Sterbehilfe ersetzen?"

Dr. Boris Weber, Facharzt für Innere Medizin und Paaliativmedizin vom Praxiszentrum Friedrichstraße in Ettenheim.

 

 

 

 

Trauerwanderung

 

Zur nächsten Trauerwanderung am Sonntag, 10.04.2016, wird herzlich eingeladen. Wir treffen uns um 14.30 Uhr.

Der Treffpunkt ist der Waldparkplatz Vogtskreuz zwischen Malterdingen und Ottoschwanden. Die Gehstrecke ist ca. 6 km lang. Gutes Schuhwerk ist zu empfehlen.


Nähere Informationen unter 07644 8961

 

 

 

Vorschau: Termine für Trauernde 2016

Offene Trauergruppe, jeweils mittwochs 18.00-19.30 Uhr:

30.03.,27.04.,25.05.,27.07., 28.09., 26.10., 30.11.2016

Ort: Hospiz-Geschäftsstelle, Hauptstraße 46

 

Trauercafés, sonntags 15.00-17.00 Uhr:

24.04., 24.07., 09.10.2016

Ort: Hospiz-Geschäftsstelle, Hauptstraße 46

 

Trauerwanderung, jeweils am Sonntag-Nachmittag,

Treffpunkte und Uhrzeiten werden aktuell durch die Presse angekündigt:

12.06., 18.09., 30.10.2016

 

 

 

Trauerwanderung, Sonntag, 28. Februar 2016

Zur Trauerwanderung wird herzlich eingeladen.

 

Die nächste Trauerwanderung vom Verein Hospiz-Hecklingen e.V. findet am Sonntag, 28. Februar statt. Die Wanderung bietet eine Möglichkeit, miteinander unterwegs zu sein mit anderen Menschen in ähnlicher Situation. Beim Wandern in der Natur und im Austausch mit den anderen kann neuer Mut und Kraft geschöpft werden.

Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Parkplatz Nestbruch zwischen Kenzingen und Bombach Die Wanderstrecke ist ca. 6,5-7 km lang, gutes Schuhwerk ist zu empfehlen.

Weitere Information unter 07644 8961

 

Trauerwanderung

 

Die nächste Trauerwanderung findet am Sonntag, 22. November, statt.

Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Parkplatz bei der Madonnenskulptur auf halber Strecke zwischen Weisweil und dem Rheinparkplatz. Die Wanderstrecke ist ca. 5 - 6 km lang, gutes Schuhwerk ist zu empfehlen.

Weitere Informationen unter 07644 8961

 

 

 

 

Adventsimpulse in Kenzingen


Der Verein Hospiz-Hecklingen e.V. lädt

in diesem Jahr an allen vier Adventssonntagen

herzlich zu folgenden Veranstaltungen ein:

 

1. Advent um 18.00 Uhr

Saxophon und besinnliche Texte,

mit Uwe Drescher und Michael Zolg

in der Galerie Thomas Menzel, Mühlestr. 25 a

 

2. Advent um 15.00 Uhr

gemeinsamer Bastelnachmittag

in der Hospiz-Geschäftsstelle, Hauptstraße 46

Bitte Schere, Kleber und Bleistift mitbringen

 

3. Advent um 18.00 Uhr

Abendspaziergang

Treffpunkt am Kindergarten Schnellbruck

 

4. Advent um 15.00 Uhr

Trauercafé

in der Hospiz-Geschäftsstelle, Hauptstraße 46

 

Informationen unter Tel. 07644/930198

 

 

 

 

Angebote für Trauernde

Trauerwanderung

Die nächste Trauerwanderung vom Verein Hospiz-Hecklingen e.V. findet am Sonntag, 18. Oktober statt. Die Wanderung bietet eine Möglichkeit, miteinander unterwegs zu sein mit anderen Menschen in ähnlicher Situation. Beim Wandern in der Natur und im Austausch mit den anderen kann neuer Mut und Kraft geschöpft werden.

Treffpunkt ist um 14.30 Uhr in Wagenstadt an der Schule.

Die Wanderstrecke ist ca. 7 km lang, gutes Schuhwerk ist zu empfehlen,

Weitere Information unter 07644 8961

 

 

 

Tag der offenen Tür in der neuen Geschäftsstelle

 

Im Rahmen des diesjährigen Herbstmarktes der Stadt möchten wir am verkaufsoffenen Sonntag (27. September) der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, unsere neuen Räume zu besichtigen.

Bei dieser Gelegenheit können Sie bei Kaffee und Kuchen im Gespräch mit Vertretern des Vorstandes und/oder ehrenamtlichen BegleiterInnen etwas über unsere Arbeit und eine mögliche Mitarbeit und Unterstützung Ihrerseits erfahren.

 

Wir laden Sie hiermit herzlich zu diesem „Tag der offenen Tür“ ein und freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Wir beginnen um 14.00 Uhr mit einer kurzen offiziellen Eröffnung und der Einweihung der Räume und schließen um 18.00 Uhr.

 

Der Vorstand

 

 

 

Terminänderung: Trauerwanderung

die Trauerwanderung vom 27. September ist auf den 18. Oktober verschoben worden. Genauere Informationen bezüglich des Treffpunktes und der Tour werden noch bekanntgegeben.

 

 

 

Weitere Termine in 2015

Trauerwanderungen:

21. Juni, 14.30 Uhr, Treffpunkt Kenzingen, Parkplatz Nestbruch

18. Oktober

22. November

 

Trauercafés:

26. Juli, 15.00 Uhr, Kenzingen, kath. Gemeindehaus

25. Oktober

20. Dezember

 

Offener Gesprächsabend für Trauernde, jewils 18.00-19.30 Uhr

Hospiz-Geschäftsstelle, Hauptstraße 46

Donnerstag, 25. Juni,

Mittwoch, 29. Juli

August: kein Termin

Mittwoch, 30. September

Donnerstag, 29. Oktober

Donnerstag, 26. November

Mitgliederversammlung 2015

KENZINGEN-HECKLINGEN. Der Eingang zum Friedhof, Kirchtürme, die verschneite Elz – diese und andere Impressionen hängen in Form von Fotografien an den Wänden der neuen Geschäftsstelle des Hospizvereins. Sie stammen vom Kenzinger Hobbyfotograf Heinrich Bueb. Es sind Bilder mitten aus dem Leben. Dank der neuen Räumlichkeiten an der Hauptstraße sei nun auch der Verein „mitten im Leben, mitten in der Stadt“ präsent, formulierte es Vorsitzende Marlies Raub bei der Mitgliederversammlung und Einweihung. Man sei so besser erreichbar für Ratsuchende, die sich zu den Öffnungszeiten auch mal nur unverbindlich informieren möchten.

Das neue Domizil soll künftig für Gruppenangebote, Veranstaltungen und Besprechungen genutzt werden. Außerdem sollen die Räume an andere Vereine oder Einrichtungen vermietet werden. Die Miete finanziert der Hospizverein aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden, da die Miete für die Räumlichkeiten nicht über die Krankenkassen bezuschusst werde.

Die Suche nach einem Platz für die Geschäftsstelle war es auch, die den Vorstand im vergangenen Jahr am meisten beschäftigte, informierte Ferdinand Jörger, stellvertretender Vorsitzender, im Tätigkeitsbericht. Er erinnerte außerdem an Veranstaltungen wie den Klausmarkt, bei dem Vereinsmitglieder Sterne in allen Variationen gegen Spenden anboten ­– eine Aktion, die auch für dieses Jahr wieder geplant sei.

Einsatzleitung Martina Zirlewagen berichtete von der Arbeit der 21 ehrenamtlichen Hospizhelfer. Insgesamt neun besuchten im Herbst den neuen Grundkurs, der Teil der Ausbildung ist. Derzeit werden fünf schwer kranke und sterbende Menschen von den Helfern betreut.

Zum ersten Mal hatte die Trauerarbeitsgruppe des Vereins für die Vorweihnachtszeit einen „lebendigen“ Adventskalender organisiert. Brunhild Kamphues, Vorstandsmitglied und im Verein zuständig für Trauerarbeit, erinnerte an die verschiedenen Aktionen, zu denen alle Menschen eingeladen waren, die sich in irgendeiner Weise mit dem Thema Trauer und Abschied auseinandersetzen. Die Veranstaltungsreihe sei gut angenommen worden.

 

Info

Die Geschäftsstelle ist mittwochs von 9 bis 11 Uhr geöffnet. Telefonisch ist der Verein unter 07644 930198 erreichbar. Weitere Informationen unter www.hospiz-hecklingen.de.

Trauercafé 26.04.2015

Am Sonntag, 26.04.2015, findet das nächste Trauercafé des Vereins Hospiz Hecklingen statt im katholischen Gemeindehaus in Kenzingen um 15.00 Uhr. Alle trauernden Menschen mit Verlusterfahrungen sind herzlich eingeladen zu kommen.

Trauernde fühlen sich häufig von ihrer Umwelt nicht richtig verstanden. Es wird von ihnen erwartet, daß sie schneller in ihren Alltag zurückkehren als sie es gefühlsmäßig schaffen. Aus diesem Grunde ziehen sich trauernde Menschen oft zurück. Einsamkeit oder Vereinsamung könnten Folgen sein.

Das Trauercafé kann ein offenes, unverbindliches Angebot sein, sich mit anderen betroffenen Menschen austauschen zu können, zu erzählen, zu weinen und zu lachen, in Kontakt zu treten. Man kann einfach kommen, ohne vorherige Anmeldung.

Weitere Informationen über 07644 8961 oder 930198

Angebote für Trauernde

 

Trauerwanderung

 

 

Der Verein Hospiz-Hecklingen e.V. bietet zum ersten Mal am Sonntag, 22. Februar, eine Trauerwanderung an, eine Möglichkeit um miteinander unterwegs zu sein mit anderen Menschen in ähnlicher Situation. Beim Wandern in der Natur und im Austausch mit den anderen kann neuer Mut und Kraft geschöpft werden.

Treffpunkt ist um 14.30 Uhr auf dem Waldparkplatz Nestbruch in Kenzingen, Richtung Bombach.

Dauer ca. 1,5 Std., gutes Schuhwerk ist zu empfehlen,

Weitere Information unter 07644 8961

 

Offener Gesprächskreis für Trauernde

 

Bitte, beachten:

Im Februar findet der monatliche Gesprächskreis für Trauernde erst am Donnerstag, 26.02.15, statt, 18.00-19.30 Uhr.

Teilnehmen können alle, die in letzter Zeit einen Menschen verloren haben, die sich mit ihrer Trauer alleine fühlen, ihre Trauer mitteilen möchten, mit ihrem Verlust nicht fertig werden, Entlastung suchen und Begleitung in ihrer Trauer möchten etc.. Es können sich zu jedem Termin neue Teilnehmer/innen anschließen.

Ort: Kenzingen, Hauptstraße 46.

Geschäftsstelle Verein Hospiz-Hecklingen e.V.

 

 

 

 

 

 

Trauercafé 25.01.2015

Am Sonntag, 25.01.2015, findet unser erstes Trauercafé statt im neuen, katholischen Gemeindehaus um 15.00 Uhr. Alle trauernden Menschen mit Verlusterfahrungen sind herzlich eingeladen zu kommen.

Trauernde fühlen sich häufig von ihrer Umwelt nicht richtig verstanden. Es wird von ihnen erwartet, daß sie schneller in ihren Alltag zurückkehren als sie es gefühlsmäßig schaffen. Aus diesem Grunde ziehen sich trauernde Menschen oft zurück. Einsamkeit oder Vereinsamung können Folgen sein.

Das Trauercafé kann ein offenes, unverbindliches Angebot sein, sich mit anderen betroffenen Menschen austauschen zu können, zu erzählen, zu weinen und zu lachen, in Kontakt zu treten.

Weitere Termine werden noch bekanntgegeben.

Lebendiger Adventskalender 2014

Wir sagen Dankeschön!

Wir haben viel Unterstützung erfahren, dafür danken wir allen Unterstützern und Unterstützerinnen sehr herzlich. Es schien so, daß wir überall, wo wir gefragt haben, auf offene Ohren und herzlicher Bereitschaft zum Mitmachen gestoßen sind, das war sehr schön zu erleben.

So hat auch alles gut geklappt, nur einmal machte das Wetter uns einen Strich durch unsere Planung, der Termin am Galgenbuck mußte leider wegen stürmischem und regnerischem Wetter ausfallen.

An jedem Adventsabend um 18.00 Uhr standen Texte, Musik oder eigenes Tun im Mittelpunkt, ebenso kam das Genießen von Gebäck oder Tee nicht zu kurz. Wer dabei war, konnte ein gemeinsames Schreiten durch den Advent erleben, einmal ganz anders und abseits vom sonst bekannten Trubel.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Ihr Kommen und ihr Vertrauen.

Das Organisationsteam:

Sibylle Braun, Frank Janson, Gaby Kaiser, Sabine Rösinger und Brunhild Kamphues

 

 

Was hatte sich hinter den Kalendertürchen versteckt?

Während des laufenden Projektes war es ja geheim, was sich hinter den jeweiligen Türchen versteckt, in Nachhinein möchten wir es für Sie offenlegen:

1.12.: Auftakt, Auslegung eines Sorgenbuches und Aufstellung eines Tannenbaumes/Sternenbaum; 02.12.: Texte zur Trauer, Luftballons werden mit Wünschen oder Sorgen in den Himmel geschickt; 03.12.: Kreistanz, Musik „Einfach gehen“ von Amei Helm; 04.12.: Barbarazweige verteilen; 05.12.: Stockbrotgrillen mit der Feuerwehr im AWO-Garten; 06.12.: Text „Man kann es nicht jedem recht machen“, Weihnachtsbrötle zu Nikolaus werden verteilt; 07.12.: Text zur Trauer, Saxophon-Duo Phone-Biss, Uwe Drescher, Michael Zolg; 08.12.: Stille-Übung am Feuerkorb im Bürgerpark; 09.12.: Lichter mit individuellen Erinnerungen werden auf kleinen Holzschiffchen auf die Elz gesetzt; 10.12.: russisches Märchen von einem Bauern, der eine Glocke fand, Adventsmusik mit dem Trompeter Jörg Engler; 11.12.: gemeinsames Singen von „Es gibt immer ein Weg“ in Begleitung der Akkordeonspielerin Andrea Krumm in der Galerie Thomas Menzel, Glühpunsch; 12.12.: Bemalen einer Steele am Kirchplatz; 13.12.: kleine Wanderung „Ins Dunkle gehen“; 14.12.: Texte und Märchen und Musik mit Gitta von Wilpert; 15.12.: Trommeln mit Raphael Kofi, dazu Singen, Klatschen und Bewegen; 16.12.: Sorgenzettel verbrennen im Bürgerpark; 17.12.: Gemeinsames Summen wie bei den griechischen Klageweibern von Mani; 18.12.: Lied und Text zum „Haus im Himmel“ des Bestatters Michael Vollmer, Titisee-Neustadt, Brief an eine verstorbene Mutter; 19.12.: Galgenbuck: wegen schlechten Wetters leider ausgefallen; 20.12.: Text zur Trauer und Hoffnung, kleine Steintürme können gesetzt werden am Sternengrab; 21.12.: Text von denen, die auszogen, weil sie sich als Ausländer hier fürchteten: Kakao, Kaffee, Ananas, Blumen, Gold, Autos, Teppiche, Unterhaltungselektronik etc.; 22.12.: Aufstellung eines Wutbalkens aus Holz und Möglichkeit, Nägel hineinzuschlagen; 23.12.: Text über vier Kerzen, Frieden, Glauben, Liebe und Hoffnung, gemeinsam Tee und Punsch genießen; 24.12.: Abschluß in der Friedhofskapelle, Märchen vom kaputten Krug/Wasserträger in Indien und von Erich Kästner „Das Märchen vom Glück“, Wunschzettel und Blumen wurden verschenkt.

Adventskalender 2014

 

Hospiz-Verein organisiert lebendigen Adventskalender in Kenzingen

 

Wer kennt es nicht, die Zeitknappheit und Stressgefühle in der Adventszeit, eigentlich eine Zeit der Besinnung, Vorfreude und Vorbereitung auf Weihnachten.

Sich Zeit nehmen für andere und Zeit schenken ist zur echten Herausforderung geworden in der Hektik des Alltags. Hier setzt der Verein Hospiz-Hecklingen e.V. an und wird mit einem in diesem Jahr erstmalig geplanten, sogenannten lebendigen Adventskalender ein Angebot machen, das dieser hektischen Zeit entgegenwirken soll.

Das Projekt sieht vor, daß vom 1. bis zum 24. Dezember jeweils um 18.00 Uhr an wechselnden Orten im Stadtgebiet von Kenzingen ganz unterschiedliche Impulse angeboten werden. Auf Flyern, Plakaten und auf der Homepage www.hospiz-hecklingen.de werden die jeweiligen Treffpunkte bekanntgegeben. Texte, Gedichte, Märchen, Musik, Kerzenlicht und Teetrinken und viele andere Überraschungen werden an den Abenden geboten.

Meistens sind es ein paar Minuten, manchmal eine viertel bis halbe Stunde bevor man wieder auseinandergeht.

Diese besonderen Adventskalender sind in vielen Gegenden schon länger bekannt, es geht darum, die Menschen in der Adventszeit zusammenzubringen, gemeinsam innezuhalten und Gemeinschaft zu erleben. Auf diese Weise treffen sich außerdem Menschen, die sich sonst vielleicht nicht kennenlernen würden.

In Kenzingen hat man sich dazu entschieden, daß Projekt unter ein Motto zu stellen: „Gemeinsam ein paar Minuten zum Thema Trauer erleben“. Damit möchte man all jene Menschen ansprechen und einladen zu kommen, die traurig sind, sei es durch den Verlust ihrer Heimat oder ihrer Wohnung, sei es durch den Verlust ihrer Arbeitsstelle oder durch den Verlust ihrer Gesundheit, durch den Verlust von Freundschaft oder nach einer Scheidung oder wenn die Kinder das Haus verlassen oder weil sie um einen verstorbenen Menschen trauern, den sie gut kannten, gern mochten und liebten. Die Gründe für Traurigsein sind sehr vielfältig.

Jeder, der sich von dem Thema angesprochen fühlt oder einfach die Adventszeit einmal anders in seiner Gemeinde erleben möchte, ist ebenso herzlich eingeladen zu kommen.

Auftakt des beweglichen Adventskalenders in Kenzingen ist am 01. Dezember um 18.00 Uhr in der kleinen Kapelle auf dem Friedhof, wo auch der Abschluß an Heiligabend stattfinden wird.

Es ist das erste Projekt der neuen, seit September bestehenden Trauer-Arbeitsgruppe des Hospizvereins. Im neuen Jahr sind neben dem bereits vorhandenen Gesprächsangebot, Trauercafés und Wanderungen für Trauernde geplant.

 

 

Mitgliederversammlung

Grabfeld für Sternenkinder ist finanziert

Marlies Raub neue Vorsitzende des Hospizvereins

Vortrag von Thile Kerkovius.

Bei der Generalversammlung im Gemeindehaus wurde Marlies Raub einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Hospizvereins Hecklingen gewählt. Nach mehr als 16 Jahren trat Dieter Müller-Reimann nicht mehr zur Kandidatur an. In seiner sehr persönlich gehaltenen Rede dankte Vize Ferdinand Jörger dem ehemaligen Vorsitzenden für seine jahrelange hervorragende Arbeit. Er sei Rückgrat und Mittelpunkt des Hospizvereins gewesen, sein Ausscheiden sei ein großer Verlust. Seine Nachfolgerin ist Religionslehrerin am Berufsschulzentrum Emmendingen war zuvor bereits im Vorstand des Vereins tätig und bot unter anderem Workshops zum Thema "Umgang mit dem Tod" an. Bei einer weiteren Wahl wurde Brunhild Kamphues neu in den Vorstand gewählt. Müller-Reimann erklärte in seinem umfassenden Bericht, dass die Finanzierung des Grabfeldes für Sternenkinder auf dem Friedhof in Kenzingen abgeschlossen sei. Insgesamt bezuschusste der Verein die Gestaltung der Kindergräber mit knapp 9000 Euro. "Seit 2012 ist es ein Ort zur würdigen Bestattung von fehl-, früh- und totgeborenen Kindern. Ein solcher Platz der Erinnerung kann wichtige Hilfe werden, denn unsere menschliche Trauer braucht Orte", sagt der scheidende Vorsitzende. Im letzten Jahr schuf der Hospizverein eine neue Stelle und setzte Koordinatorin Martina Zirlewagen ein, die nun wesentliche Aktivitäten des Vereins lenkt. Die gelernte Krankenschwester arbeitet in der Palliativstation der Uniklinik Freiburg und begleitete im vergangenen Jahr 13 Sterbende und deren Angehörige. Derzeit betreut sie, zusammen mit 20 Ehrenamtlichen, sechs Personen auf ihrem letzten Weg. In der nächsten Zeit möchte sie eine Gruppe für pflegende Angehörige betreuen. Langfristig verfolgt sie dasselbe Ziel wie der Hospizverein seit seiner Gründung: Die Schaffung einer stationären Einrichtung für Sterbende. Rechnerin Regina Wuest musste für 2013 ein Minus von über 5000 Euro vermelden. Dieser Verlust sei vor allem den hohen Personalkosten durch Fortbildungen für Ehrenamtliche und der Inkraftsetzung der neuen Koordinatorenstelle, geschuldet. Die Defizite seien jedoch durch Rücklagen gedeckt. Zudem beschloss die Versammlung, den Mitgliedsbeitrag von sechs auf zehn Euro pro Jahr anzuheben. Abschließend nahm der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Kenzingen, Werner Bürk, die Entlastung der gesamten Vorstandschaft vor, die einstimmig gebilligt wurde. Im Anschluss an die Generalversammlung referierte der ehemaliger Leiter des Hospizes "Maria Frieden" in Oberharmersbach, Thile Kerkovius, zur Geschichte der Hospizbewegung". Entstanden sei die Strömung vor etwa 35 Jahren. In den 80er Jahren seien Sterbende "konzeptionswidrig" gewesen. Der Wohlstand habe dafür gesorgt, die Probleme aus der Gesellschaft zu verdrängen. Sterbende wurden an Institutionen abgegeben, es war für sie kein Platz in der Gesellschaft. Die Krankenhäuser behandelten kurativ, nicht palliativ. Aus England kam schließlich der Impuls, fürsorgliche und menschenwürdige Bedingungen für sterbende Menschen zu schaffen. Er richtete sich gegen den Satz der Ärzte: "Für diesen Menschen können wir nichts mehr tun." Nach Auffassung von Kerkovius, kann bis zum letzten Atemzug etwas für jeden Menschen getan werden. Heute habe sich die Palliativmedizin etabliert.

"Gelungenes Leben heißt auch, in Würde zu sterben" Gedanken zum Welthospiztag

Zum Welthospiztag informiert Hospizverein über seine Arbeit.

Am Sonntag, 12. Oktober war Welthospiztag. Das diesjährige Motto in Deutschland lautet: "Ein gelungenes Leben heißt auch, in Würde zu sterben." Zwar hat der Hospizverein Hecklingen keine Aktionen geplant, möchte aber über die aktuellen Vereinsaktivitäten informieren.
"Mir geht es darum, den hospizlichen Gedanken in die Gesellschaft zu bringen", sagt Martina Zirlewagen, neu als festangestellte Koordinatorin. Nach und nach übernimmt Zirlewagen derzeit Leitungsaufgaben von Ferdinand Jörger, Psychologe und 2. Vorsitzender des Vereins. "Hier, wo noch relativ viele Leute zu Hause begleitet werden, ist es wichtig zu wissen: Es gibt Hilfe", sagt Jörger über die Hospizarbeit. "Und es ist das Normalste von der Welt, diese in Anspruch zu nehmen. Viele Pflegende gehen ja bis an die Grenzen oder über die Grenzen ihrer Belastbarkeit." Rund 30 ehrenamtliche Helfer sind derzeit von Hecklingen aus einsatzbereit, damit Menschen – auch umliegender Ortschaften – ihre letzte Lebenszeit würdig und erfüllt verbringen können.

Martina Zirlewagen verfügt als Krankenschwester auf der Freiburger Palliativstation über wichtige Erfahrung. Als hauptamtliche Kraft arbeitet die 48-Jährige nun nach einer speziellen Weiterbildung zur Leitung einer Hospizgruppe in einer 25-Prozent-Stelle für den ambulanten Hospizdienst. Zu den Aufgaben gehören das Erstgespräch mit Patienten und Angehörigen, die Auswahl einer passenden Begleiterin oder eines Begleiters und die Betreuung der ehrenamtlichen Mitarbeiter im Einzel- und Gruppengespräch. Der Psychologe Ferdinand Jörger steht in schwierigeren Fällen zur Verfügung. Neu bietet der Verein Hospiz Hecklingen die "Palliative-Care-Fachberatung" an, die bei wichtigen Entscheidungen wie etwa Patientenverfügung und Vollmachten Hilfe geben soll.
Als wichtige Aufgabe der ehrenamtlichen Betreuer sieht Zirlewagen, Zeit zu schenken und in die schwere Lebensphase weiter Lebendiges einzubringen: "Wenn die Pflege immer intensiver wird, bleibt den Angehörigen kaum noch Zeit, rauszukommen. Dann gibt es kaum noch einen Lebensimpuls von außen." Die Mitarbeiter des Hospizvereins können mit ihren Besuchen diesen Lebensimpuls einerseits selbst einbringen, andererseits ermöglichen sie dem Angehörigen, selbst neue Impulse zu finden. "So gehört der Sterbeprozess nicht zum Tod, sondern zum Leben", formuliert Zirlewagen diesen Aspekt. "Ganz wichtig ist der Gedanke: Was tut jetzt gut?" Die verbleibende Zeit müsse gestaltet werden. "Zum Beispiel braucht es oft jemanden von außen, um die Kommunikation der Betroffenen zu fördern." Nach dem Tod des Angehörigen stehen die Hospizmitarbeiter auch in der Trauerbegleitung zur Verfügung.

Für Eltern von fehl-, früh- und totgeborenen Kindern hat der Verein in Zusammenarbeit mit der Stadt Kenzingen ein Grabfeld für "Sternenkinder" eingerichtet. Der Verein bietet an, betroffene Eltern in ihrer Lebenssituation zu begleiten. Wer sich für die Hospizarbeit interessiert, kann an kostenlosen Schulungen des Vereins teilnehmen, ohne damit Verpflichtungen zur Mitarbeit einzugehen. Für seine Aufgaben sucht der Verein weitere Mitstreiter.

 

Begegnungsmöglichkeiten für trauernde Menschen

Jeweils am letzten Mittwoch im Monat bietet Hospiz Hecklingen e.V. eine offene und kostenlose Begegnungsmöglichkeit für trauernde Menschen an.

Man trifft sich um 18:00 Uhr in Kenzingen im Richardisweg 14.

Teilnehmen können alle, die in letzter Zeit einen Menschen verloren haben, die sich mit ihrer Trauer alleine fühlen, die ihre Trauer mitteilen möchten, die mit ihrem Verlust nicht fertig werden, die Entlastung suchen, die Begleitung in ihrer Trauer möchten.

Die Begegnung wird moderiert von Brunhild Kamphues, Diplompädagogin mit Weiterbildung in personenzentrierter Beratung.

Kontakt: Brunhild Kamphues Tel. 07644-8961 oder E-Mail brunhild@kamphues-on.de

 

 

Treffen für ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter

Regelmäßig jeden Monat treffen sich die Ehrenamtlichen, die in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen tätig sind, im katholischen Gemeindehaus St. Andreas, Dorfstr. 3 in Hecklingen, und zwar immer am letzten Montag im Monat von 17:00 bis 19:00 Uhr.

Thematische Schwerpunkte

Erfahrungsaustausch, kollegiale Beratung und Supervision sind unverzichtbare Bestandteile in der Begleitung hospizlicher Arbeit.

Auseinandersetzung mit ausgewählten Themen und Gespräche mit Fachleuten dienen der Entwicklung der persönlichen Kompetenz.

Kontakt: Regina Wuest Tel. 07644-930198 oder E-Mail: regina.wuest@hospiz-hecklingen.de

 

Grabfeld für Sternenkinder - Ort des Trostes und der Erinnerung

Mit einem ökumenischen Gottesdienst wurde das Grabfeld für Sternenkinder auf dem Kenzinger Friedhof eingeweiht.

Vikar Matthias Weil, Dekan i. R. Walter Peter, Bürgermeister Guderjan, Dieter Müller-Reimann und Sybille Braun, Mitglied der Arbeitsgruppe, beim Einweihungsakt. Foto: Lena Marie Jörger

 

KENZINGEN. Etwas geschützt in einer Ecke des Friedhofs liegt das Grabfeld für Sternenkinder, also für Kinder, die während der Schwangerschaft gestorben sind. An zwei Seiten ist es von einer Mauer umgeben. Eine Mauer, die den betroffenen Eltern symbolisch ein Stück weit Halt in ihrem Leben zurückgeben soll. Das Grabfeld wurde vom Verein Hospiz Hecklingen in Zusammenarbeit mit der Stadt Kenzingen errichtet und im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes am Sonntag eingesegnet.

Geleitet wurde der Gottesdienst, der im Rahmen der "Woche für das Leben" stattfand, von Vikar Matthias Weil auf katholischer und Dekan i. R. Walter Peter auf evangelischer Seite. Die musikalische Umrahmung übernahmen Kerstin Hensle aus Nordweil und Jutta Kessler aus Kenzingen. Inhaltlich wurde der Gottesdienst von Mitgliedern des Vereins Hospiz-Hecklingen gestaltet.Aus den ergreifenden Texten wurde zumindest annähernd erfahrbar, wie schwer es für Eltern sein muss, ein Kind zu verlieren, das sie nicht einmal richtig kennen lernen durften. Die Symbolik des Grabfeldes spiegelt diese schmerzliche Erfahrung wieder: Die Bruchstelle auf dem Weg, die darauf liegende Glaskugel, in der sich die Wolken und Bäume spiegeln, der Wasserlauf und die Steine, die verdeutlichen, dass das Leben trotz allem weiter fließt – wenn auch zäh und holprig. In Zukunft soll für jedes bestattete Kind ein Stern auf der freien Fläche des Feldes abgelegt werden. Die Eltern können dabei selbst entscheiden, aus welchem Material der Stern gefertigt und ob der Stern mit Namen verziert werden soll. Zuständig für die Planung und Gestaltung des Grabfeldes war Gartenbauingenieur Hans-Jörg Haas aus Freiamt. Bei der Bepflanzung legte er vor allem Wert auf Leichtigkeit und suchte Pflanzen aus, die Schmetterlinge und Insekten anziehen. Das Feld soll für die Betroffenen so zu einem Ort der Ruhe, des Trostes und der Erinnerung werden, aber auch Hoffnung entstehen lassen.


Mit dem Grabfeld für Sternenkinder leistet der Hospiz-Verein, wie dessen Vorsitzender Dieter Müller-Reimann erklärte, "einen wertvollen und wichtigen Beitrag zur Bestattungskultur". Besonderer Dank galt in diesem Zusammenhang Hans-Jörg Haas, Bürgermeister Matthias Guderjan sowie den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs und allen Vereinsmitgliedern, die an Planung und Realisierung in irgendeiner Form beteiligt waren. Guderjan dankte dem Verein für die Idee und Initiative. "Ich hoffe, dass das Sternenkinderfeld hilft, den Schmerz der Eltern zu lindern", so Guderjan. Noch ist das Grabfeld nicht ganz komplett. Sitzgelegenheiten sowie eine Informationstafel werden in den nächsten Wochen fertig.